Filme, die zum Diskutieren anregen und die Zuschauer noch länger beschäftigen werden: “Ein Mann namens Ove”, “Was ist schon normal?” und “Romys Salon“ stehen auf dem Programm im Oktober und November.
Kontrovers und meinungsstark: Beim 17. Europäischen Filmfestival der Generationen rollt Landsberg den roten Teppich aus für Filme, die für Gesprächsstoff sorgen. Christa Jordan, ehrenamtliche Kommunikationstrainerin im AWO-Mehrgenerationenhaus, leitet die Diskussionen nach der Vorführung.
Auf gute Resonanz hofft das ehrenamtliche Team aus der Lechstadt zum 17. Europäischen Filmfestival der Generationen. Austragungsort ist wie im Vorjahr die AWO-Begegnungsstätte, Lechstraße 5, 86899 Landsberg am Lech. Veranstalter ist das AWO-Mehrgenerationenhaus in Kooperation mit der Koordinationsstelle Seniorenpolitisches Gesamtkonzept LRA und dem Seniorenmanagement der Stadt Landsberg.
Alle Vorführungen werden moderiert von Christa Jordan im Gespräch mit verschiedenen Gästen. Los geht es am Samstag, 31. Oktober, um 16 Uhr. Gezeigt wird der Film “Ein Mann namens Ove”, ein Stück über Isolation und Einsamkeit, die in der Nachbarschaft durchbrochen werden kann. “Was ist schon normal?” läuft am Samstag, 14. November, um 16 Uhr. In der turbulenten Komödie fahren behinderte Menschen in den Urlaub und bekommen „Verstärkung“ durch zwei Kriminelle, ein frecher Feelgood-Film aus Frankreich. Eine tiefgründige Begegnung zwischen Alt und Jung thematisiert “Romys Salon”, am Samstag, 15. November, um 16 Uhr. Es handelt sich um eine warmherzige Oma-Enkelin-Geschichte über Demenz und die Sorge und Mitverantwortung zwischen den Generationen.
Effizient und schlank ist wieder mit den Räumen der AWO-Begegnungsstätte geplant worden, da barrierefrei und zentral. Zum Konzept gehört nämlich, dass die Vorführungen ohne Eintritt angeboten werden können. Die Filmbeirätin Christa Jordan, mit viel Erfahrung bei den Online-Filmbesprechungen für die Institution "Altern gestalten" aus Nürnberg, freut sich auf kontroverse Diskussionen und sorgt persönlich für Getränke und Popcorn wie im Kino. „Der Erfolg im vergangenen Jahr spornt uns an!“ Was dürfen Besucher erwarten? Christa Jordan: „Mit der Filmauswahl legen wir den Finger in die Wunde ohne wehzutun: wir sprechen über Einsamkeit, Behinderungen und nachlassende Gesundheit. Interessante Experten diskutieren mit mir und dem Publikum. Das wird spannend und hoffentlich sehr lebendig.“
Zur Idee
Thema beim Festival ist das Alter, das Älterwerden und der demografische Wandel. Differenzierte Altersbilder sollen gezeigt werden, die das Alter als eine entwicklungsdynamische Lebensphase mit vielfältigen Potenzialen und Ressourcen vorstellen. Die Filme greifen Inhalte auf, die zum Dialog mit dem Publikum einladen. Die Publikumsgespräche im Anschluss an die Filmvorführungen sind zentraler Bestandteil des Festivalkonzepts.https://www.festival-generationen.de/
Kurzer Rückblick
Auch im vergangenen Jahr war das Europäische Filmfestival der Generationen ein großer Erfolg mit vielen gut besuchten Filmveranstaltungen und wertvollen Publikumsgesprächen. Zwischen dem 1. Oktober und 30. November 2025 nahmen 149 kommunale und regionale Veranstalter:innen am Filmfestival teil. Zu den 332 Filmvorstellungen kamen geschätzt über 12.000 Zuschauer:innen. Das Festival erreicht vorrangig ein älteres und weibliches Publikum: Der Altersdurchschnitt betrug 57 Jahre, 14 % des Publikums waren 80 Jahre und älter und drei Viertel Frauen. Die Veranstaltungen mit den Filmen und Publikumsgesprächen erhielten eine überaus positive Bewertung: 93 % der Filme und über 77 % der Gespräche wurden mit gut oder sehr gut benotet. https://www.festival-generationen.de/
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